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Im einstigen Böhmen und Mähren gelegene mitteleuropäische ehemalige Teilrepublik der Tschechoslowakei, nach Auflösung des Bundes seit 1. Januar 1993 souveräner Staat, 78 864 km², 10,3 Mio. fast ausschließlich tschechische Einwohner, Hauptstadt Prag.

Die Tschechische Republik liegt in einem Becken zwischen waldreichen Mittelgebirgen (Riesen-, Erzgebirge, Bayerischer Wald) und geht nach Süden in das Donau-Tiefland über. Die Wirtschaft, die sich seit 1989 im – erfolgreichen – Umbau von der kommunistischen Plan- zur Marktwirtschaft befindet, trug schwer am Verlust des slowakischen Hinterlands. Haupterwerbszweige des heute hoch industrialisierten Landes sind der Bergbau (Braunkohle u. a.), Fahrzeugbau (Skoda u. a.), Metallindustrie und Nahrungsmittelproduktion (z. B. Brauereien in Pilsen), zunehmend aber auch elektrotechnische Betriebe. Die Landwirtschaft produziert v. a. Getreide, Zuckerrüben, Kartoffeln, Wein und Hopfen.

Geschichte

bis zur Teilung 1993, Tschechoslowakei. Die neu gebildete Tschechische Republik trat noch 1993 dem Europarat bei und schloss 1995 mit der EU ein Assoziationsabkommen. Seit 1999 in der NATO, wurde die Republik, inzwischen ein funktionierendes demokratisches Land, im Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.